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i ^^^RN^CÖ^^^

IN COMMEMOKATION OF Tfifl VISIT OF ms ROYAI. HIGHNESS

PRINCE HENRY OF PRUSSIA

MARCll S1XTII,I90£

ON BEIIALF OF ms MAJEHTV

THE GEHMAN EMPEROR

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JiPRKSKNTKDBYARCHIHALD <:AKY aH>r.ID<;>: FH.l

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ffincitm Ut «tUfdlirilt« «tfdiidftr.

üescire quid anica quam natu« su acciderit, id est semper efse poemn,

Cicero*

0uetteit

bcr

S»eflfdilif(^eit ®efd)i(i)te.

|)er(ra«gcficieii .v ; /r

iixäfji, <ßieug. Ateisgerii^tetat^, 9titter bee rotten ^[bleroicbeM 4. A(., 9RitgIieb meieret 3c(c^Tten ©efeOfc^aften.

@rfter 8aitti.

»Ht9$^»-

Jlmalifrg, 1857.

2>rnd unb Scrlag »on $. 9* Stotc.

^^ ^ 6Jo, ^

Harvard College Library

SEP 11 1908

KohenzoIIcrn Ccüection Gift of A. C. Cocüfiga

(S\r»t«b)

S$0ttoart.

i4efccr bcn ^totd unb Umfang bicfcr (Scfd^id^t* Oucttctt, l^at fxä} bcr Herausgeber in ber SlnÜinbtgung be§ Untemel^meng bereit« au8gef))rod^en- SDie SCl^eilnal^me tod^e baffelbe in aßen ©egcnben be8 Sanbe« unb anäf todt über bie ©renjen beffelben l^inauS gefunbeu, beredt* tigt il^n tool^I ju ber Stunal^me, ba§ ba« ^ublifuni ben $tan gebilligt l^abe; fo ba§ nur nod^ einer JÄed^tfer^^ tigung für bie 2lrt feiner SttuSfül^rung bebarf* SDiefc mu§ p>ax gunmi burd^ le^tere felbft erbrad^t toerben; bo^ toirb ertaubt fein, l^ier einige, ju il^rer JBeurtl^eitung biencttbe, Erläuterungen ^orauSjufd^iden»

S)er 3^^^ i^^8 Herausgeber« ift: bie i^ni jugäng* I^eu Oueßen ber toeftfäfifd^en ©efd^id^te, fofern fie fiäf ni^t jur Slufnal^nie in beut i>on il^ni l^erauSgegebenen Urfttnbenbud^e jur Sanbe«^ unb 9ied^t«gefd^id^te be« ^tx^ jcgtl^uni« SSeftfalen eigneten, mitjutl^eilen* 2öfo nantentlid^ ?anbc«== unb ©tabtcl^ronüen, l^ie unb ba aud^ einjetaer Slöjler, Slecrologicn unb alte @üteri)erjeid^niffe; jiebe« einjelne ©tiitf mit einer paffenben (Einleitung.

ÜDcr Umfang ber SWittl^eilungen befd^räuft fic^ nui^t auf ba« H^rjogtl^um SGBeftfaten, fonbern befaßt baS

ganje tocftfälifd^e ?anb füblid^ ber ^xppt, fo tocit jum 9?cgterung6ej{rfc Slrn^Berg gehört; alfo btc provincia Altsaxonum bc8 SWittetalter«, mit Slu^na^mc be8 (Stifte Serben an ber dtn^x, totlä)^^ jnr 9?^etnprobtnä gelegt ift. @o gro§ aBer biefe^ ^elb für ben erften UeBerBItcf avi6) fd^einen mag, fo befc^ränft ift bo(i^ bie baranf ju fammetnbe @mbte, todl nnf erem SSeftfalen gro§e ©tifter nnb @ele]^rtenfd^nten mangelten, toelc^e in dnberen ^^l^eilen beffelBen, fo mand^en ®ef(3^id^t= nnb S^roniIenfd;retBer be« SWittelafteri^ erjogen* Unfere Oneöen biefer 2lrt ftnb toeber fel^r alt, nod^ fe^r jal^Ireid^; aBer eBen barnm befto forgfältiger anfjnfncä^en nnb jn erl^alten.

!J)er ^tan be« Unternehmens gel^t einfad^ bal^in, bie einzelnen SRtttl^eilnngen, ol^ne MMfxä^t anf eine d^ro^^ nologifd^e, geogra^l^ifd^e ober f^^rad^Iid^e ^itf^^tnenfteHnng, fo nad^ einanber folgen jn taffen, ba§ bie ©ammlnng, m&güd^ft toiel 9Äannigfaftigfeit barBietet* SBenn biefet ^lan ober biefe Slnorbnnng, bieöcid^t and^ ettoaS fonberBar fd^etnen mag, fo nimmt ber ^eranSgeBer bod^ feinen Slnftanb, fi^ bajn anSbritdKid^ jn Be!ennen, toeil er feinen $?cfern, bie fid^ an» allen @tänben jnr Unterftü^nng be8 Unternel^menS bnrd^ ©nBfcrtptionen gemetbet l^aBen, biefe dtM^t fc^nlbig jn fein glanBt. (§8 t^erfte^t ftd^ jebod^ bon felBft, ba§ bie SÄannigfaltigfeit nid^t anf Unfoften beS 3iJf<i^^^^'^<^^3^ '^^ einjelnen @tüdfe in fid^, nid^t burd^ nn^jaffenbeS 3^^ftö*^Itt in ^ortfe^nngen, angeftreBt toerben barf, toenn nid^t ba8 ®an)^ mel^r Bnnt aU mannigfaltig toerbcn foß. 35a ba8 SSJerl in ein* jetnen |)eften anSgegeBen totrb, fo ftnb jnm Slnfange Heinere @til(fe, getoiffermaa^en al8 ^roBen beSjenigen, toa« ber ^eran^geBer jn Bieten ^at, getoäl^It toorben nnb toar c8 bamit atterbingS tl^nnßd^, gleid^ 3K andrer! ei jn geBen* Sei größeren Sl^ronifen aBer, toeld^e fünftig

attii^ folgen, faßt fold^c SStcIfcitigfcit für bic cinjclncn |)cfte oficrbing« fort unb jtoar l^offcntliii^ ntii^t jum ?iad^* t^eil beS ©anjeu. 8lm ©d^Iuffc einc^ 33anbc8 foß üBrt* jcn^, eine tjoöftänbige Ucbcrftd^t feinet 3nl;aft8 nnb juni Sc^Iuffe be^ (^anjen, ein JÄcgifter mit ©loffar geliefert »erben.

3ttbem ber Herausgeber mit biefen Erläuterungen bie Srftlinge feine« Unternel^men« , ber tool^Itooßenben SBeurt^eilnng ber ?efer übergibt, fü^It er jum ©d^Iuffe \\i} no^ ju ioppdttx 2)anffagung t)er^?fli(]^tet. @inmat jur bie S^l^eilnal^me, toeld^e er, mit SluSnal^me eine« ein^ ^ip ^ier nid^t ju ertoäl^nenben «Sieife«, in aßen Sl^cUen bc« %ierungbejirfö, aud^ in ben urf))rüngUd^ nic^t \otp fölifd^ett Säubern Siegen unb Sittgeujiein, befouber« aber in feiner lieben SJaterftabt Sirilon unb bereu Ställe jcfttttben, bann aber aud^ für baS überaus freunbftd^e Stttäegenfommen , toomit bie Sßorfte^er ber %xä)x'ot in uub auffer aSßeftfalen, il^n burd^ 3)?itt]^eiluug i)on Queßen 5u unterftü^en geneigt getoefen ftnb. @r bel^ält fi<3^ Dor, imkx fünftig genaue 9ted^enfd^aft ju geben*

2lru«T)erg, 27, ?toi)cmber 1856:

-"•iMRÄStI—

I.

De institutione Paradysl et humUl ingressu sororum

per

Fr. HinriGam de Osthoven

primum priorem et confessorem soronim de Paradyso. 1252.

3ti

m Qa^xt 1216 fttftete ©omittku« ©ujinann bcti iPrebiger^Orbcn, bcffen 9WttgUebcr f^)ätct, nad^ if)m, ©omtni* caner genannt öjurbcn» ©einer 9Jiutter 'Donna ^oanna bc Äja, ©emal^Itn ÜDon gelif ©usmanö ju (Satarnoga tn ®^)a* nien, l^atte in bcr Sftaäft bor bem Softe ber f)tiL 3 tönige 1170 geträumt, baß fte einen fd^toarjen §unb geboren, ber tntt einer tS^'^dd im 9Kunbe bie ganje S35eft erteud^te* SOSenige SKonate nad^l^er gena^ fie beö ©ol^ncö, ber jenen S^raum jur ßa^Tl^eit mad^te; bettn ber bon il^m geftiftete Orben geioann in ungtaufcUd^ furjer 3^tt eine fold^e Slu^bel^nung, bag Domi* tticu« fd^on 1220 eine ©eneral ^3Serf ammtung beffclben nad^ Sofcgna au^fd^reiben fonnte, tooju Slbgeorbnete bon 60 Älö^ N auö 8 berfd^iebenen ^robinjen erfd^ienen* 5Die ^oX)l ber .^roöinjen ftieg f})äter auf 45, bie fo reid^ mit ttijftern ber* fe^en loaren, bag g. iS. bie ©tabt ^Itapti aßein 18 9Kann«* nh 10 grauenflöfter beö I)ominicanerorben^ gä^fte, ber toSt^* teub feine« Seftel^en«, ber Äird^e über 800 »ifd^öfe, 150 (grj*

1

btfd^i5fe, 60 Äarbtnäle unb 4 ^ä^ftc (^nnoccni V. SBencbict IX. ^tu« V. unb Senebtct XIIL) gaB. S)ie 3a^( Berühmter ©e^^ tel^rtcn unb Äünftler, bte auö fetner SJlitte l^erborgtngen, ift ?u grp^, um fte au(ä^ nur mit annäl^ernber ©enauigfeit angeben ju fönnen. Slttetrtu^ 9Kagnuö, Sll^omaö bon Slquino, SSincenj bon gerrert, ber SRaler gra. Sartolomeo, 3^^* SCauIer, 8aö ßafa^, Slntontnuö, SSincens bon Saubai^ unb 8ute be ®ra== naba mögen l^ter ftatt aKer Ue6rtgen genannt toerben. ßö tüar nid^t mel^r afö btötg, baß bie Ätrd^e ben ©tifter eine« fold^en Orben^, bem fie fo fräfttge ©tüfeen gegen bie ©türme ber ^üt, fo glanxbottc 3^^^^^« i^^^^ §ierard^ie berbanlte, unter bie ^a^ i^rer ^eiligen aufnahm.

ettoa jel^n SRonate nad^ ÜDominicu^ 2:obe, njurbe 1222 ber ^robingial ^otban bon ^abberg jum ©eneral be^ Drben^ ertoäl^It. S)iefer Umftanb trug bap bei; baß fid^ bie rafd^c SSerbreitung be^ in ®^)anien geftifteten Orben^ aud^ gteid^ auf SBeftfalen erftredfte; benn gefd^a)^ tool^I nid^t ol^ne 3nt]^un biefe« unfereö berüi^mten Sanb^manne^/) baß neun g^al^re f^)äter, 1231, ju ®oeft fd^on ein 5DominicanerIIofter entftanb* ®ie ^rebigerbriiber nannten bie ijamilie ^lettenberg, mit toetd^er 3«>^^<^w bon ^abberg getoiß auf bie eine ober anbere 3lrt befreunbet toar, aU ©tifter,

35er berü^^mtefte bon ^orban^ ©d^ülern toar SWbertu^ 9Jfagnuö auö ber gräflid^en gamitie bon SoKftäbt, geboren 1193 ober 1205 gu Sautngen in ©d^toaben; ber ju ^abua, too er ?p^itofo^3]^ie ftubirte, burc^ 3^orbanö ^rebigten angezogen, fid^ bem ^rebiger=Drben toibmete, 1249 SRector ber ©d^ute ju (Sßtn, 1254 ^robinsial beö £)rben^ unb 1260 bur^ Soüation be« ^a:()ft« SKejanber IV. a3ifd;of p JRegen^burg tourbe; nad^ . jtt)ei 3?a^ren aber bem Si^tl^ume freitoittig toieber entfagtc unb fid^ in fein Slofter nad^ Solu jurMjog, um ate 8efe* meifter ganj ben SBiffenfd^aften ju teben. §ier ftarb er an(Sf 1279. SSBeld^en SRuf er burd^ bie in feinen ©d^riften nieber*

1) 2Äatt bergt über t^n ben Sfuffa^ bc§ Herausgeber«: @cfd&tdjte ber ettftuttg bc8 Älopcr« $arabtc8, in ber Seit^rift für »epf, ®cji^. unb 2«tert^um«!unbe , ». 17, @. 267 unb beffelben: »efrfäUfd^e Beiträge aur bcutf^cn Ocfdfri^tc, «♦ 2. @. 54.

gelegten Äcnntntffc au« aßen S5iöcipttnen ber t^eclogifd^cn unb p^i(ofo))]^tfd^cn SBtffenfd^aftcn erlangte, tft eben fo befannt, att bo| bic }>]^1^ftcaüf d^ *= med^anifd^en (gjr^)erimente, toomit er feine, barin unerfal^renen, 3^i^S^^«^ff^^ überrafd^te, i^n unfel^tbar ber Serurtl^etlung afö ^anUxzx pxü^ gegeben l^aben toürben, tt)enn er nid^t gngteid^ eine fo über aMe Sfnfed^tnng erl^abene ®tet lang in ber ttrd^e Ui^anpM ^ttz, f^i«^" SSerbienften aSer gel^ört befonber« nod^, ba^ er in ben berberbtic^en ^vok^ trad^tcn ber (Srjbifd&öfe Sonrab bon §od^ftabcn nnb ßngetbert m tJalfenbnrg mit ber ©tabt Soln , f o oft mit Erfolge ba« »ermittler-amt übernal^m. *)

9n bie erfte 3eit feine« Slnfentl^alt« jn QUn, faßt nun bie Stiftung be« 35ominicaner:=^auenfIofter« ^arabieö bei Sccft. 3:)ie ©efd^id^te biefer (Stiftung unb ber toefentlid^e »nt^eil, ben äTOertuö ?D?agnu«* an ber 3Sern)irMid^ung ber» fetten l^atte, ift un« bon bcm Orben^bruber ^einrid^ bon Oft^ \jmn, ,ber ebenfaßö bei ber erften ßinrid^tung bc« Slofter« t^ättg befd^ftigt »ar, in ber nad^fotgenben erj&^Iung eben fo ansiel^cnb al« einfad^ befd^ricben, ®ie ift um fo auf^)red^enber, »eil afle S:]^atfad^en, vorauf fid^ bie barin entl^altcnen ®ar* fteöungen ber bamaligen focialcn 3itp*«^^ unferem SSater:^ lotibc bejiel^en, burd^ gteid^jeitige Urfunbcn berbürgt finb. IPiefc Urfunben, meift nod^ im Original bor^anben unb tl^cU== toeife im Urfunbenbud^c beö Herausgeber« mitgetl^eilt, ^) finb gefammelt in bem älteften Qcpm be« Sfofter? ^arabie«, toeld^e« nunmehr für ba« ^robingiaI=9lrd^ib ju SKünfter toieber emorben ift, nad^bem feit Slufljebung be« Älofter« burd^ wandle ^änbe gegangen mar. "Daffelbe ift auf Pergament, m Guart mit got^ifd^er ?D?inuf!eI feljr fd^ön, aber mit bieten Sfctörjungen gefd^rieben, f})viter neu gebunben unb ^it 82 Seiten. Sin ber testen Sage fel^Ien bie beiben äußeren 33tätter, a(fo ba« erfte xtoifd^en ®. 60 unb 61 unb ba« lefete am Snbe,

«)S)te Utl. batüber in ßacombret'« Urfunbenbud^e H. 9lro, 380, 435, 436, 452, 463, 464, 465, 466, 534, 537, 571, 607, 617.

») ©ctbet J Urfuttbenbud^ jur Sanbc«* nnb 9eec^t«9efd(^i(5tc be« ^rjog- timti« ©ejlfalett I. 9lro. 61, 66, 256, 270, 272, 278, 284, 288, 300, 326, 833, 363, 465, 480, 11. 500, 514, 52o, 658, HL 1094.

1*

OB mit biefer 8agc urf^jrüngtid^ ba^ (Sanjc fd^Io§, tft nid^t belannt; bic jüngfte Urfunbc tft bom ^T. 1339.*)

®{c ©cfd^td^tc ber ©tiftung be^ f loftcr^, bom SSruber §einrtd^ bon Oft^cben, fctibet btc gtnlettung ju bcm So^Jtar* SSon ber $erfönüd;!eit bc^ aSerfaffer« tft nic^t^ tDetter Bcfattnt, al^ toa« er fe(6ft barüBer ntittl^etlt. ©r toar M ber erften (Sinrid^tung beö Älofterö, toDtnit ber Orben^nieifter junöd^ft ben iöruber ßberl^arb globt Beauftragt l^atte, afö beffen getDäl^Iter ©eptfe fel^r tl^ätig, toeö^alB er anä) tt>o^ jum erften ?ßrtor unb Seid^tbater ber ©d^meftern Befteßt tDurbe, Stnfd^etnenb toar er an^ ber Oftl^cbe ber ©tabt ©ceft geBürttg, toeti er fid^ felBft babon nennt unb btefer 5ßame fonft feiner^ bamalö Belannten, toeftfälifd^en gantiUe angel^Srt

Anno domini M®. CC®. lij®. mag^ster Johannes pater ordinis fratrum predicatorum, ueniens in Sosatum cum fratre Hermanno de Hauelsb^erch intellexit, quod fratres in Sosato intenderent, fratres de domo theutonica promouere, ut in Alueldinchusen reciperent mansionem, de qua omnino cessauerunt propter introitus difficullatem. Tunc dixit magister: Ex quo fratres in talibus se exponunt et pccupant? quare ordinem proprium in sororibus ordinis, ex quo locus habilis et amenus et aptus est ad seruiendum do- mino et beate uirgini Marie, in eodem loco non promouent? Promoueant! auctoritate et licentia nostra, in nomine Jesu Christi. Statim frater Hermannus supradictus ex parle magi- stri commisit fratri Euerhardo clot, quod opus tarn sanctum promoueret. Qui statim parato et libenti animo hilariter obediuit, et assumpsit sibi in soeium fratrem Hin- ricum de osthouen. Qui primo attemptauerat de uolun- tate domini Hinrici, cuius una curia fuit, qui consensit cum uxore sua domina Eueza multum benigne. Soror

*) S>ie Urfunbcn bc« ^oJ)iarö enthalten einen reld^cn ^^ai^ Bcfonber« für bie gamitienöefc^id^tc ber (Sbcli^erren ö. ^Äübcnberg, toetd^e o^ne jle ttid^t fo ^oÄflätibig I^Ätte geliefert »erben lönnen, al9 in bc8 ©erauegckrö ^efd^id^te ber S)^ttapcn unb Ferren be« $cr* jogtl^umö Sefifalen @. i92 u. fg. gefd^el^en ip.

Aleydis de roth' cum filia sua, a domino Theoderico de honrode promptissimo animo emit proprielatem cum domo, quam habuit iu Aldenieschen; que ualuit ei x maltia annuatim; quia feodum fuit domini Hinrici predicti a domino Theoderico supradiclo. Sic in hac parle cum domino Theoderico terminatum fuit hoc negotium. Dominus Otto comes de thekeneborch cum uxore sua et cum Omnibus heredibus suis, deuote et multum liberaliter dedit domum suam, uicinam domui Hinrici, quam dixit se omnino liberam possidere et nuUum aliquid iuris, preter se, in ea habere. Postea frater Hermannus supradictus commisit fatri Conrado de mulenarken, qui tunc fuit prior fratrum predicatorum in Sosato, auctoritatem magistri Johann is, vt ipsi fratri Hinrico de osthouen eadem auctoritate in remissionem peccatorum suorum, cum fratre Euerhardo clot et fratre Menrico iniungeret. Quod licet esset eis valde graue suscipere, tandem propter obedientiam susceperunt. Cum autem isla que ian^ incepta erant, aliquo modo com- petenter et prospere, dei adiutorio, se disponerent et per priuilegia et litteras debitas et testimoniis hominum confir- mata, de consensu fratris Arnoldi et supradiciorum, essent ODinia ordinata, venit inimicus omnis boni et temptauit omnino, iam bonum opus inceptum et subsequens, modis diuersis inpedire; quia illusiones per ipsum de nocte sepe ibi uise sunt et alie dissolutiones periculose contra dominum et contra salutem animarum et quia plura mala, que per eum et stultos homines ibi sunt facta, timuit amittere sicut fecit Deo optimo gratias. Isti fratres supra notati qui humiliter magistro ordinis obediuerunt et prouinciali fratri Hinrico, tantum sunt tribulati et supra modum uexati a diuersis hofflinibos, quod omnino decreuerunt cessare ab incepto opere sanctissimo. Super tali continua tribulatione tandem dederunt se intime orationi coram altari b. Marie uirginis. vt si hoc negotium a beneplacito filij sui esset inchoatum, dignaretur aliquo modo ab ipso obtinere, talia promouen- tibas, in tanta tribulatione aliquam salubrem consolationem. Post orationem cessauit tribulaiio et uenit consolatio, quia

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per uiros sanctos, magistrum et prouincialem, fuit ad honorem dei simpliciter et ad salutem hominum inceptum bona inten- tione. Hoc ueraciter compertum est, quod dominus opus inpedientes, uel conuertit ad bonum, uei sustulit de hac uita. Quidam inuenis uenit in paradysum contumax et per- tinax^ qui minas loco et personis intulit, dicens: Ego Omnibus modis destruam iocum istum* Qui infra paucos dies occisus est. Quidam minabatur dicens: Nisi recedant cito, ego occidam omnes et omnino delebo Iocum; quia a domino Herbordo emi que hie sunt. Dominus Jonathas nobilis de ardeia dixit, curiam suam esse. Prepo- Situs de sceda similiter. dominus Hildegerus dictus de foro idem dixit. Parui de alueldinchusen idem dixerunt. Ipse dominus Hinricus, qui quasi fundator tantam pensionem loco imposuit, quam non potuissent commode persoluisse, antequam aliquid inde recepisset, mortuus fuit; sicut speratur bona morte, quia se totum claustro cum magna deuotioue et cAntjritionjß himilUßr« commisit. Multi ciues sosatienseis, qui coluerunt agros qui modo sunt parQ*^ dysi, valde reclamauerunt. Ista omnia sie a domino Jesu Christo, auctore omnium bonorum, sunt misericorditer et comp^tenter ordinata et terminata, vt promoueatur in suum obsequium et salutem hominum et precipue illorum ibi com-* morantium. Tunc misit dominus in mentem domini. Arnoldi Guiusdam militis, qui morabatur in Widenbrugge» quod uellet' se cum uxore et filiabus et cum omnibus rebus suis ad talem Iocum transferre^ Vnde fratres cum priore fratre Conrado, hoc audito uocauerunt eum, persuadendo et uitam eternam promittendo. Ipse credidit fratribus et ordini, se et sua de consilio fratrum, domino simpliciter et totaliter obtulit et commisit. Secum de eodem oppido uocauit do- minam Cunegundim, feminam valde religiosam, cum Omnibus rebus suis. Que statim priorissa fuit, licet layca» Anno domini M^ CC^. lij^. uenerunt in Paradysum, exemplum sui domini, Arnoldi uidelicet, et suorum multi secuti, quasi epdem tempore. Dominus Gerhardus miles de lo et Ujcor sua d^i^iioa Agnes locauerunt ibi duas filias suas.

Mortuo domino Gerhardo, venit domina Agnes et se et pneros suos et omnia que habuit, deuotissime in Paradyso et aliis religiosis pro dono obtulit. Frater Bertuitius com Yxore sua et filia Gerberge totaliter uenerunt. Sic frater Arnoldus cum matre sua. Sic soror Alheydis de roth' cum filia sua. Taliter dominus Hinricus de rüden, cum vxore et filia totaliter venerunt. Dominus Hildegerus de wlerike filiam unam, et alii ciues quamplures locauerunt ibidem filias suas. Frater Theo- dericus de Rykelinchusen accensus spiritu sancto, maximo afTectu afficiebatur ad promouendum Paradysum. Quod cum etfectu optime postea obtinuit. Primo patrem suam induxit, quod in edificiis et in bonis emendis Paradyso mnllum profuit. Secundo dominam Christinam vocauit de Tremonia, que ex magno desiderio filiam suam dilectis- simam, cum gloriosis edificiis et aliis expensis et rebus ibidem iocauit. Tertio filiam domine Beie et filiam domine Margarete de Tremonia, qui multum promouerunt locum Paradysi. dominum Hinricum gograuium cum vxore sua. Ipse frater Theodericus fideliter et multum vtiliter istos uocauit de Tremonia et alia multa bona idem Theode* Heus, per sollicitudinem continuam et laborem suum magAum, inprimis et in temporalibus rebus multum promouit. Fratres qaibus a principio a magistro ordinis et prouinciaH istud sanctum negotium fuerat commissum, uidentes rem fieri a spiritu sancto, retulerunt gratias omnipotenti domino et beate virgini Marie et beato Dominico et omnibus sanctis, quia per talem deuotum fratrem, pene omnis sollicitudo et labor eorum, cum gaudio domini finem acceperat; maxime qnum viderent, hunc iuuenem constantem et cito in nulia adttersitate, in honestate multum moueri.

Sub domino Alberto, qui tunc fuit prior prouincie fratrum predicatorum , sorores intrauerunt Paradysum, locum qui ex antiquo uocabatur Alueldinchusen, nunc propter utilitatem et amenitatem uocatus est Paradysus. Et merito, quia sicut primi parentes, si obedientiam domino seruassent, migrassent sine omni pena, ad domini iussipnem

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et uocationem, in gloriam uite eterne, sie iste sorores et alii ad Paradysuin perlinentes, si veram obedientiam humi- liter custodiunt et ad quaslibet curiositates et leuitates, cito moti non fuerint, transferentur per graliam domini nostri Jesu Christi, de isto lugubri paradyso, in illam iocundam et inenarrabilem letitiam, vbi beata virgo Maria cum dilee- tissimo filio suo et cum omnibus sanctis sine fine regna- bunt. Iste idem dominus Albertus venit ad Paradysum, ex instantia et rogatu fratris Arnoldi, qui ad hoc manens in habitu seculari, res et possessiones suas pro utilitate Paradysi distraxerat et uendiderat. Et dominus episcopus, cuius ministerialis fuerat, et uxor et omnes filie eins eodem iure ei pertinebant, volebat impedire, quia inuitissime carere uoluit ecclesiam suam Osnaburgensem tam honesto uiro, sed tandem cessauit. Dominus Albertus predicauit valde paucis personis, ac si multi fuissent, ibidem in Paradyso; predicens eis, quomodo secundum regulam beati Augustini" et secundum constitutiones ordinis fratrum predicatorum uiuere deberent; propter deum communia diligere^ propria contempnere, humiliter, patienter, sine murmure, sine detrac- tione et statim, sine mora maliuolentie , hilariter obedire. Et hoc adiunxit firmiter: per sepes et seras et porlas et januas et fenestras debetis claudi et custodiri et nunquam loqui in loco et tempore prohibito, nee per sepem nee ultra sepem, nee per parietem, sine lieentia et socia vel soeiabus. In locis honestis et cum personis non suspectis sed matro- nis, vtilia sepius tractanda sunt. Prohibita omnino sine vera lieentia vel dispensatione non facietis. Pro utilitate et hone- state a maioribus diserete ordinata non omittetis. Niehil dare, nihil seruare, nihil reeipere, nihil de secretis ordinis uel eapituli, uel etiam intus uel foris alicuius fratris vel sororis, reuelare debetis vel recitare alicui homini, quantum- cunque familiaris sit, ne uera pax et Caritas tepeseat inter uo§ vel, quod absit, non destrualur. Auerlat hoc dominus a nobis, ne sitis ingrate benefieiis suis et ordinis. Beneficia dei sunt que nobis propter eum ab ordine ministrantur. Yerbum optime predicationis, uisitatio sincere vestre correc-

tioois in capitülo, ministratio sacramentorum, videlicet cor- poris domini et extreme vnctionis et confessionis peccatorum et diligens custodia uestri , que est salus animarum vestra-- rum et prouisio temporaliiim. Sed qui minima negligit, pau- latim defluit. Ad hec dominus Albertus episcopus, qui tanc fait prouincialis , is|a illis paucis personis inculcando subiunxit dicens : Ecce humiliter et deuote uenistis in locum istum, non in curribus, non in equis, non in tumultu homi- num, non in aliqua pompa scculari, sed nudis pedibus et babitu humili, quando vüf feria in mane missa celebrata fiiit. in hoc imitate sponsum uestrum Christum, statim omni- bas uestris relictis, post missam sine omni mora huc festi- nastis, uos et omnia uestra Jesu Christo deuote donairtes, IQ hoc loco uos permansuras et de cetero nunquam exi- turas, deo et magistro ordinis et mihi Alberto prouinciali, loeo magistri ordinis, uouistis in ecclesia sancte Marie. Quod uotum recepi de consilio prioris et omnium amicorum oestrorum et uobis et successoribus uestris confirmo, in nomine patris et filii et Spiritus sancti et hec obseruantibus debetur isla benedictio. Felix sit exitus sancte sororis, sanctum corpus cum exequiis commendetur terre deuote, angeli uero sancti, sanctam animam in paradysum perhennis felicilatis, sine omni purgatorio, Christo et beate uirgini Marie et omnibus sanctis recommendent, in ineffabiH gloria et letitia sempiterna. Qui ista fideliter firmiterque crediderit et seruauerit, saluus erit. Ad hoc plura egit dominus Al- bertus. Ipse dispensationem domini Hugonis cardinalis confirmauit, que facta fuit per eum, circa Gertrudym et Odam, filias fratris Arnoldi primi prouisoris et Lysam vt de regula beati Benedicti ad regulam beati Augustini transirent in Paradyso, de monasterio dicto Buren. Et hoc diligentissime eisdem et omnibus sororibus commisit et cAseruare eas monuit, ne per nimiam multiplicationem per- sonarum, indiscrete personas recipiendo, nee edificia suf>rä posse faciendo, destruerent se et locum istum; sed expec- tarent, doncc in temporalibus et in beneficiis et in ele- mosinis fiddium, in tantum proficerent, vt sine lesioft^

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et impedimento regularis discipline , j^ edificia temporalia erigerent.

Frater Arnoldus difliculter se absoluit a seculo, quia valde secularem uitam duxerat; acceptus fuerat domino suo episcopo et omnibus, tarn nobilibus quam ministerialibus* Monachi, religiosi, clerici, layci,^ sui cognati et uniuersus populus, omnes eum diligebant. gratiosus homo fuit, valde strenuus cum militibus et omni militia fortis, corpore mag- nus, bone et honeste eloquentie, discretus et fidelis in Omnibus consiiiis, iuimicis terribiiis, amicis et cognatis suiis et domino suo episcopo et ecclesie sue, fideliter expositus. Quantum ipse expositus fuerit prelatis ordinis predicatorum et Omnibus fratribus, honeste et laute procurando eos, uec- turas eis prestando, quanquam bene sedecim et hoc sepius fecerit, ad diversa loca eos deducendo, hoc fratres recog- nouerunt ei. Hec et talia similia, adhuc existensjn seculo, hilariter et deuote fecit. Et similia fecit, postquam habitum et ordinem et procurationem in Paradyso receperat. . Quam humiliter et vtiliter fratribus in petitionibus profuit ,-; eundo cum eis et saccum eorum portando et exponendo eorum necessitates ad singulas domos et personas, bene dignum fuit et est, quod fratres nunquam per ingratitudinem ei et Yxori sue et filiabus obliuiscantur. Cum frater Arnoldus primo intrauit Paradysum et pleno a priore recepisset curam totius loci et omnium temporalium eius, inuenit quasi omnia minus bene ordinata. Sed dominus Herbordus, prepo- situs quondam sancte Walburgis et dominus Men- ricus judex, dominus Rutbertus fernere et dominus Albertus de o^thouven, cum aliquibus fratribus ad hoc ordinatis, in Omnibus consiiiis et placitis fideliter assi- stebant ei. De consilio istorum redemit agros expositos quorum uix inuenit V 'f jugera absoluta, de Omnibus agris ; et de consilio eorundem composuit cum domino Tork de curia sua et cum Thetmaro et cum domino Herbordo de Tremonia et cum domino Stephane, qui omnes dicebant ouriam esse suam, quam dominus Otto comes de thekeneborch constanter affirmauit, quod nullus in

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ioto maiido aliquid iuris haberet preter se. Tale litigium taliter oportuit terminari vel omnino iam propositum sanctam adaichilari, Ipse frater Arnoldus inuisus consilio pre- dictoruffl et confisus pleno in domino Jesu Christo, statim largam elemosinam pauperibus et caritatiuam receptionem hospitibus et conuentui suo intus et foris, confratribus suis et familie sue honestam prouisionem et in uictu et uestitu competentem procurationem exfaibuit. Ipse multum paci et uere humilitati confidens, propter humilitatem suam et dis- cretionem plus sequebatur uoluntatem aliorum quam pro- priam, quia sperauit sicut infra paucos annos ei occurrit, quod parue res per concordiam bonam crescerent, quod per malam discordiam omnino perirent et si multe essent. Com bonis et rebus que secum detulerat de Widenbrugge, in aimona , in denariis , in equis et in aliis bonis satis uti- libas, utensilibus locum extulit. Iste modus uiuendi, quem sie arripuit circa principium, tantam a domino accepit gra- tiam, quod mirabiliter cepU habundare. Tempore caristie pienas domos in sosato cum tritico et cum aiia annona et oiclualibus occupauerat et eis, qui hoc percipientes uene-^ runt ad Paradysum de diuersis ciuitatibus et terris, quasi ad soleropne forum uendidit. Propter hoc tanta fama bona Yolauit de probitate prouisoris et de sanctitate conuentus, quod com«s et comitissa de Arnesberch festinaue* runt ibi lockre filiam suam. Domina Yda nobilis domicella de Essendia, cum magno desiderio et humilitate obtulit se ibidem. Nobilis dominus Conradus de Rudenberch et uxor sua, filias duas dilectas ibidem locauerunt. Frater Arnoldus de effle, quasi altera manus fratris Arnoldi, sicut in wlgjari solet dici , uenit cum vmca filia sua , ualde deaote^t utiliter. Dominus Hinricus, qui fuit quasi filius faodatoris, ministrauit ab initio in officio sacerdotali, sancte et deuote. Multi qui in principio contempaerant quod fiebat in Paradyso, postea cum uellent habere eorum familiaritatem, ceoseipii non yalebant; quia tot et tanti desiderabant eorum lamiliaritatem, quod ibi non poterat omnibus satisfieri.

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Sorores de Paradysol suis memores cum gratitudine, gualiter prior firater Godefridus, frater Jacobus et frater Albertus et quasi totus conuentus fratrum predica- forum vos promouerint. Prior sacrum velamen vobis inpo- suit, cum essetis numero XII. Episcopus altare vobis con- secrauit, frater Euerhardus Clot multo populo predicauit sub diuo subtentorio pulchro, in äere et tempore pulchro, deuotissime celebraverunt missas suas fratres* Eodem tem- pore et die, ualde deuotum festum factum fuit domino et vobis. Sorores Icarissime, introitus uester fuit sanctus, con- uersatio uestra sit sancta, finis uester sit sanctus, per mise- ricordiam Jesu Christi, cuius sponse estis, cum quo et cum beata uirgine Maria, que custos uestra est et cum omnibus sanctis sit post mortem uita eterne glorie amen.

Computatio receptorum et expensarum. Frater Ar- noldus gratia domini nostri Jesu Christri tactus, reliquit uitam secularem honestam, submisit se et uxorem suam et filias suas et pulchras res, plana deliberatione prelatis et fratribus ordinis predicatorum et ordini eorum, qui locaue- runt eum et suos et cum omnibus que habuit vt in para- dyso, ubi uocauerunt eum, inchoaret claustrum sororum ordinis predicatorum. Cum sie intraret locum Paradysi, non inuenit domos, nee horrea, nee agros, sed paucos vix YII. non sepem circa aream. Ante mortem suam edificauit domos, pistrinum cum molendino, domum familie. Will* horrea, caminalam de Sueue, sepem circa omnem aream; agros expositos soluit, hoc faciendo ducentas marcas ex- pendit. Has curias eroit: Bukele, Wostenhof pro CCC*i* et L; marcis. Ridderinhof pro CCCC*i' marcis, Tor- koni s curiam CCCC*!" marcis. Quid ordinauerit cum dena- riis in Kuddenbeke et in Thodinchusen et plura que comparauit et ordinauit de pluribus rebus emptis et de expensis factis, sepius ante mortem, adhuc sanus compu- tauit que hie scripta sunt et inuentum fuit, coram prelatis ordinis et fratribus et sororibus quod M"«« et CCCC^y mar- cas receperat et per istam pecuniam hereditatem que bic superius nominata est comparauit, que ualuit et valet duo

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fflilia marcarom et ducentas marcas. Et in Omnibus cauil omne genus debitorum et sine debitis mortuus est et reli- quit Paradysum cum multa annona et bonis equis et multis pecoribus. Et preterea fuit et misericors circa conuenlum säum, in victu et uestitu. Et tempore caristie, trecentos panperes, duobus diebus in septimana, in bona elemosina misericorditer respexit. Et ideo dominus eum benigne re- spexit. Anima eius per misericordiam dei requiescat in pace amen.

Ista omnia rescripta sunt de manuseripto pie memorie fratris Uinrici de Osthouen primi prioris et confessoris sororum de Paradyso fideliter, sicut ab ipso sunt edita et conscripta.

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61« inm Qaifxt 1391.

Ueberfe^t unb umgearbeitet t)on

nitida S^ertte,

(So^eüatt 3u ^amnt 1538.

i©ie ei^ront! gctoolb« öon 3iort^off ift atten tt>eftfätt== fc^cn ©efd^td^tfcrfd^ern au« bcr aWittl^cllutig SÄcibom« I&ngft klannt *) !Die alte Uefcerfefeung, ti)el(^c toxx nad^ftel^eub baöou ücferu, berbtent al^ fetbftftäubigc (Sefd^ic^tqueüe l^icr barum etucu ^la^, tpcit ii^r 3Serfaffer, ti)ie er felbft berichtet, nur ba« bie ©rafeu uub ba« Sanb bon ber 3RarI betreffenbe überfefet, biefe« aber jugletd^ auö aubereu Si^routfen unb ©d^rifteu berbeffert uub erweitert l^at. ©iefclbe ift bal^^r fei* neötoege« bIo| etue tpörtlid^e Ueberfefeung, foubern eiue eigene Umarbeitung ber älteren 5ßortl^o^4en Sl^ronif, toeld^e gugleid^ für alttoeftfälifd^e @:t)rad^forfd^ung mand^e tntereffante äu«* beute getoäi^rt,

Qn letäter SSejiel^ung ift l^ier nod^ gu bemerfen^ ba^ beni Herausgeber gtoei ^anbfd^riften jur Senufeung borgelegen l^aben, ÜDie eine beftnbet \iäf in einem ^a^Jiercobef in gr. 4" auf ber Sibliotl^el ber l^iefigen tgl. ^Regierung, ber augcrbem eine (gl^ronil ber SSifd^öfe bon 9Wünfter bt« auf ^einrid^

1) Meibom Scriptores rerura germanicarum. L 375 fg., ^^ f^^ on^ 9la(!^ri(!^ten über iRortl^off finben.

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wn Mx&, ben 9lad;>fofgcr Otto'« üon ber §o^a, ein ^tottcg be^ Sifd^of« 3?o^ann bon 1570 für ba« ©tift, ein ditäft^nU achten ber Unibcrfität 5D?arBurg bon 1586 für bte ©tabt ffiarenborff, Betreff enb bte Surt^bictton« = ßotiflicte berfelBcn mit ben ftiftifd^en Beamten ju ©affenberg unb einige aSerfü^' gungcn beö ^erjogö SOBill^elm ju Stebe jc. öcn 1551 über bie gciftlid^e 3fnri«biction in ber (Sraffd^aft SKarf entl^ält S)iefe ^anbfd^rift ift an« bem lefeten SSiertel bc« 16. ^al^rl^nnbert« fel^r feferlid^ nnb gut, aber rüdfid^tUci^ ber ©^jrad^c nid^t rein gei^aften. ©ie neigt fid^ bielmei^r bnrd^gängig ber nleberrl^et* nifd^en ©^)red^fcrnt jn nnb ift bal^er toeber correct tteftfätifd^ \ioi) in fid^ gleid^fßrmig. <^ier nnb ba finben fid^ bielme^r ftnttftSrenbe ©^reifcfe^ter nnb gegen ba« Snbe mel^rere 3(u«* loffungen, tt>elc^e bnrd^ f^jätere Slad^tragungen am {Ranbe, nur t^citoeife gel^oben finb.

®ie anbere ^anbfd^rift gel^ört ber ÄönigL SiWiotl^el ju |)annober* ©ie ift gleid^fatt« auf $a^>ier, an« ber jtoeiten Pfte be« 16. 3a^r^,, lt. nnb in Iatligra^)l^ifd^er Sejie^ ^ung jtear minber gnt, bagegen aBer nngleid^ f^jrad^rid^tiger gcl^aften al« bie vorige. ®ine gleid^förmige .Sorrectl^eit hm fie jtüar and^ nid^t in Slnf^^rnd^ nel^nien, ti^eil« toeil bic 3?egeln ber Ortl^ogra^jl^ie bantaf« überl^an^Jt nod^ toenig feft ftonben, tl^eil« »eil an biefer §anbfd^rift brei berfd^iebene äbf^reifcer nad^einanber gearbeitet l^aben, toie fold^e« anäf in ben 9?oten Bemerft ift 2l6er be«n>egen l^at ber §eran«geBer bo(^ fein Sebenlen finben fönnen, ii^r Beim SlBbrndte ben Sorjug jn geBen unb bie in ben 5Roten angebogenen ^araöet ftetten an« ber 2lrn«Berger ^anbfd^rift, toerben l^offentüd^ ben 8eti>ei« tiefem, ba| auf fotd^e SBeife ein rid^tiger alttoeftfäli:» fc^er Sejt getoonnen toorben. 5Die ©uBftantibe finb mit großen 5(nfang«Bud^ftaBen gebrudtt, um ba« SSerftänbniß ju erteid^tern; oigteid^ man e«, toie Befannt, bamal« mit bem ©eBraud^c großer nnb Keiner Sud^ftaBen nid^t genau nal^m.

©Ott bem UeBerfe^er Utrid^ SSerne ift un« au« feinem ebenen SSorBerid^te nur Belannt, baß er Sa^jeltan gu ^amm toar nnb 1538 auf Srfud^en ber bamatigen SBürgermeifter Sonabentnra Proben nnb Jürgen SRiJbindEi^n« bie ei^ronil

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SRort^off^, XDtlif^ in bie ©e^rtomincT ju ^anrni itQtitn, aud biefcr, man toclß nid^t tote, in bte §änbc bc« ©teglcr^ ju SBSerl, burd^ Prfcrgc ber gebadeten Selben SBürgermcifter ober lieber nad^ |)amm gclommcn toax, auö bcm Satclnifd^cn über^ fcfete^ um jtc gemcinnüfeigcr ju mad^cn.

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17 Drf;|ni«8 tiitb ^tlbtitl bet iBtmtn um ber 9l<itile*

Anno domini ©u^fcnt t^ gctocft ein Äctfer Otto be bcrbc lOOO. M 9?atncn§, tocWcrc l^croucr bat (ScBcrgl^te trcdcnbe, l^cfft mit |i(f genanten twee ©ebrobere, oem ^n fonberl^eit angcncme bnb Wi^, geborn bon cincntc aelben berncanH)ten bnb cbclen ©efd^Ied^te ber 9ioniern genant Srfiner'^) befulfftc ®eBrobcre ^n oere JR^febomen, ©ctoalt bnb ©nnften be« Äc^fer« Betru* »cnbe, liebten fe^ 8anbt bnb |)ertfd^afft gelofft, baernegcft foefenbe e^n ©tebe, batr fe^ ein ©lott bnb SSeueftnngl^ loibber ©ctoalt bnb SRifgnnner« b|)rici^ten mod^ten, l^eBben fe^ e^nen Scrg:^ bmBel^outoen ^n einer graten S^Itni^e, ban bcn 33^* toonner« SBuIffeöetfe genant, begunnen tifo Beneftigen, be Soeme bouen \>p bem Serge erft äff gel^antoen bnb barmitt ben SSerg]^ getoeßet bnb gefterlet bnb barnegeft mit grotem Ärbeibe fceueftiget

©0 bit be Oraue ban Slrn|berg bemomen^ toUd^er« SKad^t bnb ©el^oer totten 2:^ben ') fid berne bnb toi^etl^ ftredenbc bnb anber* geinen in ben gänberen erfante, l^efft ^e burd^ be ®J^ne be ©ebrobere befanbt, fe bat angel^auene JBerd beruften leit^en, »ante futd^e« SSeueftung bnb @Iott ecm bair al te nae toere, bar btl^ fe bem @Iotte einen Sla* incit geuen Sitte nae bnb toenid^ b|) be ißotfd^afft gead^tet/) laben mit groetern bl^tl^ bnb S(rbetbe gefterlet* Demnai^e be ©raeff »an Slrn^ergl^ fei Otiten berbriuen, l^cfft ben 33erg]^ umHad^t, ban tl^om leften fel^enbe nid^t lonnen befd^idfen, mofte fei beruften latl^n.

Sil« nue bat ©lott 3[ftenae geueftiget bnb gemadtet loa«, ^ebben be feßfften im ©ebrobere e^n anber« ©lott geti^mmert, na goBn l^erutl^, n^d^t berne ban bem JR^ne, 6^ einem ©at*

Ä) S)iefc alte gabel, toom rBmifci^cn Utf^rungc ber ©rafcn to. b. SRatf, \^<it allen ©lauben tocriorcn, fett ©clentu« in ber historia S. En- gelherii angefangen, i^rc ^Ibflammung V)on ben alten S5ögten tcn S>euftr mit überjeugenbcn ©rünben na(]^auiöcifen. @cibcrft Uebcrfid&t ber ®e- fti^tc be« SÄegter. «eüirf« Slrn^berg, in ber Scitfd^rift für toeflf. ©efcj. tt. Httetttjuraöfunbe «. IG @. 245. - 3) ^it SCmöberger ©anbfd^rift M: SWad^t tonb ©ewatt jo ber 3eibt. 4) 2)te SSorte: tonb tocntd^ ^p bt ©otft^afft geaii^tet, flcl^cn in ber ^Jannoifterfdjen $anbf<i^rtft nod& ben Sotten: al te nac tt)cre; »0 fte ben ©inn ftörcn. 2öir i^aUn fle fo "' ' töie fle in ber Krn«b. 4>bfdjr. folgen»

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terlen, l^ett bc üDumie/) t>p ünmi ©erg^e gcttant ?lclbcn* ktd^e, ate mcn nod^ bie ®tcbe bcfel^en fajt.

!Du§c tioee ©lotter l^ebenn be ttoe ©raucn gebroberc t>nx\di}x, fcctocnnet bnb ban SE^ben burd^ oirc Äocui^cit bnb ®aj)^)er:^elt®) ^n ßrfftattc, ®e6eibc, §errfc^o))ie fid^ ic mer bcrmert bnb berlenget 35an bu§en ttoeeu bc ©raueii ban bem S3erg:^c bnb ban ber SRarfe cijn Orf^^rnngi^ bnb iöeg^n gcna- mcn lieben bnb oer ®xam\ä)Op bnb ^ecrfd^o^).

Dan bufecr ttpter gebroberc SSerl^^Hnng"^) bnb bort SEet Inngl^e binbt men ^n gctncn ©d^rifften bi^ totten SE^ben bic eirfte bn^tfd^ Äc^fcr gcforen, gott^arin^ be anberbc beö 5ßa^ men^, c^n ^crtongi^ ban ®a§cn bnb f^nt bcn X^ben cid be Se^fer« b^ bnl^tfd^er Siation gebicucn- ®)

1126. ®u§c gotl^artn^ l^cfft begunnen tl^o regnerenn ao. dni.

M^ C". XXVL 3n bcn SC^bcn ^eben toebernntb bc Beiben ©lotte bnb ©tanefd^afft 3Htcna bnb Sfelbenbcrgl^e toe ©tauen gebrobete Ibnlff bnb (guetbt genanbt befetten bnb regeert §efft fid^ barnae genaßen/) gebad^en ©raeff ?CbuIff bnb gnerbt mitten §ertogcn ban g^mbergl^ ^nt ©tifft SuedC geto^ gen, tegen ben §ertogen ban SSrabant, ©tauen bau goeucn bnb fjtanbetn, batin ein gtoite ©d^Iad^tungl^ gel^olben i^. ®o mtx^ bie ttoe ®xamn mcbetumb t^o §ueg gelcmmen, l^cfft ©taue guetb ein gtoiti^ SSefd^tpetungi^e finet ßonfcientie batnti^ genomen, i^ i\) ^taäftz in fcl^mmen Älebetn l^emelücn ban bet Sotgi^ 5tttena getöedten, be« SSotnemen«, f^n itnm (alfo ^e^ nitentie boenbe) in Slenbe bnb 3Sti^^ufid^eit tt> enbigen. .

3fnt etfte na fanct ^cttx bnb ^autDcH**^) t^o SRoma, batnegft na fanct 3^acob, t^om teften na fanct ßgibtu« SSebe* fatt tcifenbe, l^efft batnae ^n tDacIen Sanbt**) b^) einen |)otte, gel^otid^ bem Stceftet 9Kotimnnt, fi;^nen SlbeÖ tüenld^ gead^tet, b^3 f)z fine ©eeße Bie ©oebe mod^te ebeß madten, btl^ grotct ^emobid^eit mannid^ ^aix^ bie ©to^ne gel^oct

&) SBtc ctttent Söcffcrtin l^ctgt bie 2)urtnc. «. $. 6) 5S>üt^ jpfc grom^it tonb mcnftti^c 2:^>abcn. 2[. ©. . ?) SSetl^ciratttng. 21; $. 8) Bnb ifi Big ^mo bad ^eifert^tunB 6ie buetf(i^eriBa^tongeMetten.2(.i^« 9} ©nb «« Ijait fl($ batnad^ begeben* Sl. ^. - ^o) nad^ fant ?ßiter t>«b ^autc. «. *. - ") in ©et^lant tÄ. *.

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@D ^fft fid^ \>tmmfft l&egeuen, bat tti)e @be((mand ^tff gebadeten ©raeff gttcrb^ Sanbc fcebcuatt tl^ccnbc, otr JReifc b€jt SlBeg:^ l^eti gefatten bnb ^n beut Sßcgl^e bcrbiöoiöcn/^) l^ctt fc^ einen ©einer btl^gefant, ben redeten SBegi^ to ftae^ genn, ber eine^ ©to^nel^erbeö ge^at tt>ott, bmb ben SBegl^ to iextxm angerebt^ tt>ert ben Orauen, bar f)t be @ti)inc l^oett, h\) ctttcr ©marrl^en ") be§ Stngefid^tc« ^n ber SSl^ebc gefregen